Nenndorf und zurück, ein toller Rundweg 16.05.2016

Und wieder lud uns die Sonne an diesem schönen Pfingsmontag zu einer Wanderung ein. Dirk hatte einen Rundweg in der Nähe von Buchholz, besser gesagt im Rosengarten herausgesucht. Eine wunderschöne Landschaft mit viel Wald und zum Wandern prima geeignet.

Wir fuhren mit dem Auto zu unserem Startpunkt nach Nenndorf, ein ganz kleines Dorf.
Unsere neuen Wanderschuhe mußten eingelaufen werden, deswegen wollten wir gleich eine Wanderung von etwa 15 km um diese zu testen. Blasenpflaster hatte ich auch vorsichtshalber eingepackt.
Hier in Nenndorf liefen wir ein Stück auf dem Heidschnuckenweg, dieser Weg soll eine der schönsten Wanderwege in Deutschland sein, wir waren gespannt was er uns hier zu bieten hatte.

Unter der Autobahn durch verlief der Weg an großen Feldern vorbei. Wir sahen Pferde und eine kleine Schohnung, welche wir hinter uns ließen. Die großen gelben Rapsfelder waren unendlich weit, es roch wunderbar.
Unser Weg führte uns weiter in den Wald hinein. Hier war teilweise sehr matschig, deswegen hatten wir uns für einen kleinen Umweg mit Hindernissen entschieden, aber sehr interessant.
Wir sahen große Steine, viele wunderschöne Blumen, die Sonne lachte uns ins Gesicht und es war einfach nur schön die Ruhe und den Geruch des Waldes zu genießen, das Grün der Blätter war so frisch und intensiv.
Kurz vor unserem Ziel gab es noch ein sehr großes Denkmal zu bestaunen. Dirk hatte es zufällig entdeckt. Schon viele Male ist er hier entlang gefahren, aber er hatte es nie gesehen, obwohl es riesig ist.
Dieses Denkmal ist ein Fürstendenkmal und wird von der Gemeinde gepflegt, sehr imposant meiner Meinung nach.
Nach einer kleinen Pause machten wir uns auf den Rückweg.

Es war ein toller Wandertag. Unsere Schuhe sind zwar noch nicht wirklich eingelaufen, aber die Blasen blieben zum Glück aus.


Kempowski Idylle 10.04.2016

Die Sonne schien sehr schön an diesem Morgen, also trieb es uns raus in die Natur, ein Nordpfad musste mal wieder her. Wir entschieden uns für die Kempowski Idylle mit einer Steckenlänge von 11,6 km bei Nartum. Dieser Weg sah sehr vielversprechend aus und war bei dem tollen Wetter bestimmt eine gute Entscheidung.

In Nartum angekommen parkten wir an einem hübschen kleinen Melkhus. So ein Melkhus findet man hier in der Nähe ab und an. Radfahrer und auch Wanderer können dort einkehren. Man kann Getränke und allerlei essbare Dinge zu sich nehmen, eine Toilette gibt es meistens auch. Ich finde so ein Melkhus sehr praktisch, leider war die Saison noch nicht eröffnet, dieses hier war noch geschlossen.

Von dort aus startete auch unser Nordpfad erst einmal mitten durch den kleinen Ort.
Es fielen uns einige kleine Kräuterbeete auf, diese gehörten zu einer Art Naturweg „Nartumer Kräuter – Runde“ sehr niedlich gemacht. Man konnte mit dem Rad, oder auch zu Fuß verschiedene Punkte abfahren und besichtigen. Eine Motormühle gibt es in diesem Ort es auch.

Der Weg führte uns über einem Feld in den Wald. Das Wetter war einfach nur schön, endlich wieder Natur, wir freuten uns sehr, die Sonne tat richtig gut.

Nach einem kleinen Abstecher zum Kempowski – Haus, (Walter Kempowski ein bedeutender deutscher Schriftsteller des 20. Jahrhunderts) welcher der Namensgeber dieses Norpfades ist, ging es direkt in den Wald hinein.

Wir erblickten eine kleine Felsformation, hier war ein mittelalterliches Steingrab zu bestaunen. Eine Tafel mit einer Erkläung stand auch dabei, leider hatte ich vergessen Bilder von ihr zumachen.

Unser Weg führte aus dem Wald heraus an einem Feld vorbei. Neben dem Feld lagen alte verrostete Schienen, was das wohl sollte?
Dann sahen wir alte verlegte Schienen, bis uns auffiel, das man hinter dem Feld Lohren sehen konnte, also daher die Schienen. Es wurde uns klar, dass es sich hier um eine Art Torfproduktion handeln musste. Zu den Lohren führten jetzt fast neue Schienen, welchen wir folgten. Neben den Schienen konnte man überall Torfreste sehen, die Lohren waren wohl immer sehr voll.

Ein sehr schöner Weg brachte uns direkt zu dem Torfwerk, jetzt waren wir uns ganz sicher.
Immer einen Pfad am Moor entlang und das riesige Torfwerk im Blick, wo wohl rund um die Uhr gearbeitet wurde, kamen wir wieder in Nartum an.

Ein wunderschöner Wanderweg, welcher im Sommer bestimmt noch schöner ist.

Ein Panoramabild - Torfabbau
Ein Panoramabild – Torfabbau