Kempowski Idylle 10.04.2016

Die Sonne schien sehr schön an diesem Morgen, also trieb es uns raus in die Natur, ein Nordpfad musste mal wieder her. Wir entschieden uns für die Kempowski Idylle mit einer Steckenlänge von 11,6 km bei Nartum. Dieser Weg sah sehr vielversprechend aus und war bei dem tollen Wetter bestimmt eine gute Entscheidung.

In Nartum angekommen parkten wir an einem hübschen kleinen Melkhus. So ein Melkhus findet man hier in der Nähe ab und an. Radfahrer und auch Wanderer können dort einkehren. Man kann Getränke und allerlei essbare Dinge zu sich nehmen, eine Toilette gibt es meistens auch. Ich finde so ein Melkhus sehr praktisch, leider war die Saison noch nicht eröffnet, dieses hier war noch geschlossen.

Von dort aus startete auch unser Nordpfad erst einmal mitten durch den kleinen Ort.
Es fielen uns einige kleine Kräuterbeete auf, diese gehörten zu einer Art Naturweg „Nartumer Kräuter – Runde“ sehr niedlich gemacht. Man konnte mit dem Rad, oder auch zu Fuß verschiedene Punkte abfahren und besichtigen. Eine Motormühle gibt es in diesem Ort es auch.

Der Weg führte uns über einem Feld in den Wald. Das Wetter war einfach nur schön, endlich wieder Natur, wir freuten uns sehr, die Sonne tat richtig gut.

Nach einem kleinen Abstecher zum Kempowski – Haus, (Walter Kempowski ein bedeutender deutscher Schriftsteller des 20. Jahrhunderts) welcher der Namensgeber dieses Norpfades ist, ging es direkt in den Wald hinein.

Wir erblickten eine kleine Felsformation, hier war ein mittelalterliches Steingrab zu bestaunen. Eine Tafel mit einer Erkläung stand auch dabei, leider hatte ich vergessen Bilder von ihr zumachen.

Unser Weg führte aus dem Wald heraus an einem Feld vorbei. Neben dem Feld lagen alte verrostete Schienen, was das wohl sollte?
Dann sahen wir alte verlegte Schienen, bis uns auffiel, das man hinter dem Feld Lohren sehen konnte, also daher die Schienen. Es wurde uns klar, dass es sich hier um eine Art Torfproduktion handeln musste. Zu den Lohren führten jetzt fast neue Schienen, welchen wir folgten. Neben den Schienen konnte man überall Torfreste sehen, die Lohren waren wohl immer sehr voll.

Ein sehr schöner Weg brachte uns direkt zu dem Torfwerk, jetzt waren wir uns ganz sicher.
Immer einen Pfad am Moor entlang und das riesige Torfwerk im Blick, wo wohl rund um die Uhr gearbeitet wurde, kamen wir wieder in Nartum an.

Ein wunderschöner Wanderweg, welcher im Sommer bestimmt noch schöner ist.

Ein Panoramabild - Torfabbau
Ein Panoramabild – Torfabbau

Zwei Mühlen – 10.01.2016

Es war schon sehr lange her, dass wir einen Nordpfad abgewandert sind, deswegen freute ich mich an diesem Sonntag besonders darauf.

Nach einem kräftigen Frühstück ging es auch gleich los. Da es an dem Morgen helftig geregnet hatte und wir uns den Spaß nicht nehmen lassen wollten, packten wir unsere Regensachen ein und fuhren trotzdem nach Bademühlen zu unserem Startpunkt.

Während der Autofahrt wurde das Wetter immer besser. Laut Wetterbericht sollte sich sogar die Sonne am Nachmittag zeigen. Unsere Regensachen zogen wir erst einmal nicht an.
Hier in Bademühlen wurden wir von einen schwarzen Schwan begrüßt, es sah fast so aus, als wollte er uns begleiten.

Die erste der zwei Mühlen steht hier auch schon in Bademühlen, diesen Weg kannten wir auch. Einen kleinen Teil davon hatten wir mit dieser Tour schon einmal abgewandert „Zevener Geest“ hier haben sich die Wege gekreuzt.
Weiter ging es mitten in den Wald hinein, ach war das schön. Die Wege waren leicht mit Schnee bedeckt und wir sahen sehr große Hundespuren, man hätte glauben können es waren Wölfe, auch zweigen die Spuren vom Weg ab.
Nach einer kleinen Weile kamen wir an einem winzigkleinen Häuschen vorbei, dort sollte im Frühjahr der Osterhase „wohnen“. Hier war es richtig schön, wir schauten uns alles an, sahen bei dem Wetter nachtürlich keinen Hasen und wanderten weiter.
Das Wetter wurde tatsächlich immer besser, wir sahen sogar sie Sonne.
Die Wege waren sehr interessant, manchmal etwas matschig, aber es ging gerade noch.
Wir wandertern an schneebedeckten Feldern vorbei, an romatisch vereisten Seen und durch dunkle Wälder, es war wunderschön.
Die Sonnte strahlte uns an und wir gelangten zur zweiten Mühle. Sie sah der ersten sehr ähnlich, auch hier konnte man das große Wasserrad bestaunen.

Nach einer kleinen Rast machten wir uns auf den Rückweg.
Eine sehr schöne Wanderung mit vielen kleinen Erlebnissen und interessanten Wegen.
Im Sommer sind diese Wege bestimmt noch viel schöner.

Nordpfad -Hinterholz und Hohemoor- 14.06.2015/ Kühe und Ameisen

Nordpfad Hinterholz und Hohemoor 14,1 km


Diesmal hatten wir uns für eine kleine Runde der Nordpfade entschieden, Hinterholz und Hohemoor.
Wir fuhren mittags Richtung Stade, das Wetter war durchwachsen, kein Regen, ein sehr gutes Wanderwetter.

In Elm angekommen, bewunderten wir gleich die tolle Mühle „Henriette“ an der wir auch unser Auto abstellten.
Die Wege waren leicht zu gehen, kein Vergleich zum Harz, unser Schuhwerk war entsprechend leicht. Man merkte den Unterschied sehr, eben Flachwandern.
Über viele Wiesen und Felder, kamen wir an einigen Kuhherden vorbei.
Ich muss gestehen, dass ich riesen Respekt vor den großen Tieren habe. Ein junger Bulle hatte uns sogar ein kleines Stück begleitet, ganz wohl war mir nicht, ich war auch sehr flink unterwegs. Ich glaube Dirk hat sich schon etwas amüsiert. Zum Glück war ja ein Zaun dazwischen.
Wir sahen einen großen interessanten Ameisenhaufen, den wir eine Weile gespannt beobachteten.
An einigen Bauernhöfen kamen wir vorbei und sahen wieder Kühe, sogar sehr interessante. Auch ich blieb stehen und musste knipsen. Sie hatten ein dickes Fell und die jungen Kälber tobten wie kleine Welpen rum, richtig niedlich.


Auf schönen Waldwegen ohne Pause kamen wir wieder nach Elm, noch ein Blick auf die Mühle und wir fuhren nach Hause.
Das war schöner Sonntagnachmittag mit viel Natur und Tieren.

Nordpfad -Zevener Geest- 17.05.2015 / Entdecken, Wissen, Wandern

Nordpfad Zevener Geest 23,3 km

Startpunkt
Startpunkt

Gestern waren wir auf dem Nordpfad Zevener Geest unterwegs. Das Wetter war sehr durchwachsen, wir hatten uns Regenkleidung eingepackt und natürlich Proviant. Meine Wanderschuhe mußten weiterhin eingelaufen werden. Dies war unsere letzte Wanderung vor dem Hexenstieg.
Wir starteten am Kloster in Zeven, es ging erst einmal eine Weile durch die Stadt. Die Beschilderung hatte uns etwas irritiert, sie war teilweise verschwunden. Dirk hatte sich aber vorsichtshalber die Karte aus dem Internet heruntergeladen und so fanden wir doch noch den richtigen Weg.
Weiter ging es durch den Wald. Hier gab es wieder sehr viel zu entdecken. Man findet dort einen Erlebnispfad, ein Abenteuerspielplatz, viele Informationsschilder über den Wald an den Wegen und mehr. Gerade für Kinder wurde hier sehr viel geboten, wir waren selber sehr begeistert. Interessant war auch der Erlebnispfad. Man konnte Musik machen, Sachen fühlen, das Gleichgewicht testen und im Wald telefonieren.
Es hatte uns sehr viel Spaß gemacht, aber wir mußten ja weiter.

Die Landschaft war sehr abwechslungreich, über Wiesen, Felder und Wälder kamen wir auch an einer sehr schönen Mühle vorbei. Hier wurde gerastet und diese Mühle, welche man besichtigen konnte, wurde genau inspiziert.

Nach einer kleinen Rast mit Brot und Gemüse ging es weiter. Wir hatten noch einiges vor uns.
Wieder Wiesen, Wälder, ein sehr großes Feld, welches wir umwandern mußten, kamen wir auf eine Teerstrasse, dies war das einzige, was uns nicht so gefallen hatte, aber der Weg ging nun mal dort lang.
Über einen Bahnsteig hinweg kamen wieder Wald, Feld, tolle Wege und endlich ein kleines Kaffee. Es wurde gerastet, bei Kaffee und Kuchen. Dirk hatte einen sehr leckeren Apfelkuchen und ich gönnte mir ein Stück Erdbeertorte. Der Kaffee tat richtig gut. Die letzen fünf Kilometer erwarteten uns.

Geschafft aber glücklich kamen wir nach genau sieben Stunden wieder in Zeven an.
Meine neuen Wanderschuhe haben prima durchgehalten, sie sind bequem, man kann super darin laufen.
Auf zum Hexenstieg, wir freuen uns.

Nordpfad – Börde Sittensen – 06.04.2015 ein Traum von Landschaft

Wanderweg Börde Sittensen

Tister Bauernmoor
Nordpfad Börde Sittensen incl. Tister Bauernmoor

Da wir ja für den Hexenstieg üben müssen, haben wir uns die Nordpfade vorgenommen. Dies sind Wanderwege, welche der Touristikverband Landkreis Rotenburg zwischen Heide und Nordsee e.V. ausgesucht und wunderbar beschildert hat.
Der erste Pfad welchen wir uns ausgesucht hatten, war Börde Sittensen.
Ein wunderschöner Wanderweg mit einer Länge von 16,9 km ohne dem Tister Bauernmoor, welches man sich aber auf keinem Fall entgehen lassen sollte. Der Weg ist ein Rundweg, mit dem Start in Sittensen. Das Wetter war sehr schön, perfektes Wanderwetter, nicht zu warm, nicht zu kalt, so mag ich es am liebsten.
So wanderten wir den hier beschrieben Weg los und gelangten zum Tister Bauernmoor.
Wir beide fanden das Hochmoor sehr interessant. Einige Informationen dazu könnt ihr hier finden: KLICK
Man konnte da einiges erleben. Es gab interessante Wege mit einigen Hindernissen zu überwinden. Es machte Spaß über die kleinen Brücken und Miniteiche mit Pfählen zu laufen. Dirk war da sehr mutig, ich habe es mir nicht getraut.
Man kann auf dem Aussichtsturm mit sehr vielen Informationen über das Moor, Vögel beobachten. Im Sommer ist das bestimmt sehr sehenswert.
Kraniche, Schwäne und man sagt auch einen Seeadler kann man mit viel Glück beobachten.

Nach unserem Abstecher ging es weiter. Es gab sehr idyllische Wege, einen schönen Rastplatz und viel Wald. Sehenswert ist auch Burgsittensen und Umgebung.

Wir haben beschlossen diesen Weg noch einmal abzuwandern, natülich mit dem Tister Bauernmoor.